Winterlinde
Tilia Cordata
Die Winterlinde war im Mittelalter als «Lignum sacrum», heilliges Holz bekannt. Es wurde damals, wie heute aufgrund seiner weichen Holzeigenschaft zum Schnitzen von Figuren verwendet. Bei den Germanen steht dieser Baum der Liebesgöttin Freya zu. Aufgrund deren Sinnbild der Fruchtbarkeit wurde oft bei Geburt eines Kindes eine Winterlinde gepflanzt.
Blatt

- Breit, herzförmig zugespitzt
- Rostfarbige Haarbüschel in Nervenwinkeln
- Rand fein und scharf gesägt
Frucht

- Birnenförmige, weiche Nüsschen.
- Dünne Schale, kann leicht mir den Fingern zerdrückt werden.
- Meist 1 Samen pro Nüsschen
Blüte

- Mehrere gelbliche Blüten in hängender Trugdolde am Tragblatt.
- Blütezeit: Juni - Juli
Knospe

- Rötlich bis olivgrün
- Zweischuppig
- Erste Schuppe geht über Knospenmitte
Holz

- weiss bis gelb–rötlich leicht glänzend
- Undeutliche Jahrringe
- Weich
Rinde

- Graubraun bis schwarzgrau
- Lange Zeit glatt und dünn
- Längsfurchig im Alter